Heinrich M. Schmid in Afrika

Im Dezember 2016 erfüllt sich für den Salzburger Fotokünstler Heinrich M. Schmid ein lang gehegter Wunsch. Er reist erstmalig nach Afrika, um eine seit Jahren angekündigte Auftragsarbeit für ein Reiseunternehmen zu realisieren. Ziel ist das Tana River Delta in Kenia.

Das Neue, noch nie Gesehene ist überwältigend. Doch Schmid ringt mit großen Strapazen. Er trägt in sich eine schwere, noch unentdeckte Krankheit. Zudem befällt ihn auf seinen Streifzügen durch die afrikanische Natur ein gefährlicher Parasit.

Klaglos stemmt sich Schmid mit bewundernswerter Willenskraft gegen alle Widrigkeiten. Gegen das Klima, gegen die bedrohlichen Signale seines Körpers, gegen die Angst vor einer ungewissen Zukunft. Seine Wahrnehmung hingegen wird umso intensiver, sein Blick umso schärfer. Schmid hält sich fest, an seiner Kunst und an dem Hier und Jetzt einer einzigartigen Reise.

Das Ergebnis ist nicht nur eine Hommage an Afrika. Es ist eine Hommage an das Leben.

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Heinrich M. Schmid kehrt im Februar 2017 nach Östereich zurück. Kurz nach Fertigstellung der hier präsentierten Arbeiten wird eine Krebserkrankung im vierten Grad diagnostiziert. Seitdem kämpft Schmid um jeden wertvollen Tag.


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